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In vielen Städten Deutschlands haben sich seit Anfang 2003 auf lokaler Ebene Sozialforen gebildet. Aber nicht nur in Deutschland, sondern überall auf der Welt kommen Menschen und Gruppen in so genannten „Social Forums“ zusammen. Entstanden war die Idee des Sozialforums ursprünglich in Porto Alegre, wo im Jahr 2001 das erste Weltsozialforum stattfand.
Das erste Sozialforum auf europäischer Ebene folgte kurz darauf im Jahre 2002 in Florenz, Italien. Sozialforen führen ein breites Spektrum an Gruppen und Interessen mit tendenziell globalisierungskritischen Einstellungen zusammen. Unter dem Motto “eine andere Welt ist möglich” tauschen die Akteure Ideen und Gedanken aus.
Die Initiative für ein Berliner Sozialforum besteht seit März 2003 und versteht sich als eine Art offener Raum, in dem sich Diskussionen und politischer Austausch entwickeln können. Seit der ersten Zusammenkunft hat sich das Berliner Sozialforum nicht nur an verschiedenen politischen Aktionen in Berlin beteiligt, sondern auch eine breite Diskussion über seine Ziele, Ansprüche und das Selbstverständnis geführt.
Der Selbstfindungsprozess des Berliner Sozialforums ist bis heute noch nicht endgültig abgeschlossen. Trotzdem übt das Sozialfourm Berlin eine gewisse Anziehung auf politisch engagierte Gruppen und Einzelpersonen aus. Seit seiner Gründung hat das Sozialforum verschiedene Phasen durchlaufen und trat mal mehr als Akteur, mal mehr als offener Raum auf.
